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Printe: Jetzt wirds bunt! Interview mit Annika Kuhn

Printe: Jetzt wirds bunt!


Interview mit Annika Kuhn

Annika Kuhn über Printe

Meine Printe ist ein frisches und freches T-Shirt Label. Printe druckt optimistische und originelle Motive auf fair gehandelte Bio-Baumwolle. Bei den Rohstoffen für Printe mache ich keine Kompromisse. Die Baumwolle wird nachhaltig angebaut, ohne gesundheitsschädliche Substanzen. Der erstklassige Stoff verzichtet auf Kinderarbeit und sichert allen Beteiligten Mindestpreise und soziale Sicherheit. Printe verbindet Qualität und Einzigartigkeit, arbeitet mit ausgewählten und geprüften Partnern und stellt die Produkte klimafreundlich her. Genieße Printe bedenkenlos.

Warum gibt es Printe und wie kam es dazu?

Annika Kuhn: Ich bin in meiner Freiberuflichkeit als Grafik-Designerin und begeisterte Illustratorin tätig und nutze das illustrieren, um mich zu entfalten und auszutoben. Neben der Auftragsarbeit ist es wichtig, ein freies Projekt haben. Und jeder kennt das: Freunde und Familie wünschen sich zu Geburtstagen und anderen Anlässen Selbstgemachtes und so begann ich, meine Illustrationen auf Textil und Papier zu drucken. Und das in verschiedenen Druckverfahren. Ich habe selbst gepinselt, mit eigenen Schablonen gearbeitet, gesprüht, im Copyshop mit Flexfolie gearbeitet oder Siebdrucke in Auftrag gegeben. Kunden kamen auf mich zu und wollten neben Flyern und Plakaten auch Shirts innerhalb von Kampagnen nutzen, um ein Gemeinschaftsgefühl zu erzeugen. So war ich immer mehr drin in diesem Thema Textil. Ich nutze inzwischen hauptsächlich Textilien in Form von Shirts, um meine Arbeiten in die Welt zu tragen und Menschen damit glücklich zu machen – und nicht nur die Menschen, die Printe kaufen, sondern auch die, die Printe produzieren.

Welcher Moment war der schönste/lustigste/peinlichste in der Printe-Laufbahn?

Annika Kuhn: Printe war zu Beginn des Frühlings eingeladen, in der Mayerschen Buchhandlung in Aachen auszustellen und bekam dafür eine Verkaufsfläche im Schaufenster. Am Tag der Lieferung fuhren wir mit dem Auto so nah es ging an die Mayersche heran und parkten dann auf einem Parkplatz, der so wirkte als sei er zugehörig. Auto mitsamt der Ware ließen wir also dort stehen, sprachen mit den Zuständigen Personen im Geschäft, wie wir nun vorgehen und wurden darauf aufmerksam gemacht, dass dieser Parkplatz privat sei. Wir sollten da besser herunterfahren, denn man würde sonst wohlmöglich eingeschlossen. Nach 5 Minuten gingen wir also zurück, um das Auto umzuparken und mussten dann leider ein verschlossenes Tor vorfinden. Unser Auto und die Lieferung eingeschlossen... OH NEIN, wir können nicht liefern! Nach vielen nichtsbringenden Telefonaten mit den Verantwortlichen des Parkplatzes kam zufällig ein junger Mann mit seinem Auto vorgefahren, der einen Schlüssel für den Parkplatz hatte und uns schließlich rausließ. Irreführende Werbeflächen bescherten uns diesen wunderbaren Vormittag mit viel Aufregung.

Was würde für Printe niemals in Frage kommen?

Annika Kuhn: Naja, da gibt's ziemlich viel, was nicht in Frage kommt. Ganz klar ist, dass Printe immer fair sein wird, und es keine Kooperationen mit Firmen geben wird, die meine Ideale nicht vertreten. Ich versuche alle Partner, die an der Produktion beteiligt sind, zu prüfen und arbeite nur mit ihnen, wenn ich darauf vertrauen kann, dass alles so läuft, wie besprochen. Mit Partnern, die die gleichen Anforderungen an ein Produkt haben wie ich, kann ich mir aber widerum Vieles vorstellen. Printe ist da sehr offen ;)

Was findest du, als GründerIn eines Labels, besonders schwierig bei einer Selbstständigkeit?

Annika Kuhn: Ganz klar: Multitasking. Man muss so viele Rollen füllen, sich in sehr vieles einarbeiten und an vielen Fronten da sein. Nicht nur die Arbeit im Unternehmen ist wichtig, sondern auch die am Unternehmen. Das wächst und wächst, verändert sich und die Gegebenheiten intern müssen sich ebenfalls anpassen - dafür bin ich zuständig. In vielen Bereichen täte mir ein Profi gut, jedoch muss ich noch etwas druchhalten, bis ich in einen investieren kann. So ist es schwierig, immer die richtigen Entscheidungen zu treffen und sich mit seinen Ideen nicht selbst zu überholen. Es sprudelt immer und man muss dann sortieren und abwägen.

Was passiert bei Printe in einem halben Jahr?

Annika Kuhn: Printe wird zum Winter eine neue zusätzliche Sparte bestücken. Gerade arbeite ich an neuen Motiven und teste die erste Kinderreihe. Darauf darf sich Klein und Groß freuen :) Zur Webseite von Printe geht es hier. Vielen Dank, liebe Annika! Den Artikel mit Bildern auf ichlebegruen.de lesen.